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Chiemsee Sehenswürdigkeiten

Entdecken Sie die Sehenswürdigkeiten am Chiemsee, zu denen unter anderem die Chiemgauer Berge sowie die Fraueninsel und die Herreninsel gehören. Wir haben für Sie auf dieser Seite die schönsten Chiemsee Sehenswürdigkeiten zusammengestellt. Weitere Informationen zu den Sehenswürdigkeiten finden Sie in unseren Reiseinformationen und in der Rubrik Chiemsee Bilder.


© Alois Köppl  / Wikimedia Commons

Fraueninsel

Wenn man den Urlaub am Chiemsee verbringt, gehört der Besuch der Fraueninsel zum Pflichtprogramm. Die Fraueninsel wir mehrmals täglich vom Linienverkehr der Chiemsee-Schifffahrt angesteuert. Die Attraktion der kleineren der beiden Inseln im Chiemsee ist das Kloster Frauenchiemsee. Hier finden Seminare statt, an dem interessierte Besucher teilnehmen können. Im kleinen eigenen Laden werden klostereigene Produkte verkauft. Mitbringsel wie beispielsweise Kräutersäckchen und Liköre sind bei Besuchern der fraueninsel besonders beliebt.
Die Fraueninsel wurde als eine Künstlerkolonie gegründet und ist auch heute noch ein beliebtes Motiv für Künstler aller Art. Dass die Fraueninsel nicht nur zur Sommerzeit einen Besuch wert ist, zeigt die überregionale Beliebtheit des Christkindlmarktes Fraueninsel. Der einzige Inselchristkindlmarkt in Deutschland lockt jährlich viele Besucher an den Chiemsee. Immer an den ersten beiden Adventswochenenden verwandelt sich die Fraueninsel in eine weihnachtliche Welt mit jeder Menge kulinarischer und handwerklicher Leckerbissen, die Lust auf Weihnachten machen.
Die autofreie Fraueninsel mit ihren knapp 300 ständigen Bewohnern ist ein Highlight auf jeder Chiemsee Reise.


© digital cat / Flickr

Herreninsel

Genau wie die Fraueninsel ist die Herreninsel mehrmals täglich mit dem Schiff zu erreichen und sollte bei Ihrem Urlaub am Chiemsee nicht fehlen. Neben dem Alten Schloss Herrenchiemsee ist das Neue Schloss Herrenchiemsee das Highlight der Chiemsee-Insel.
Das Schloss wurde auf Wunsch des so genannten Märchenkönigs Ludwig II. erbaut, aber niemals wirklich fertig gestellt. Besuchern von Paris wird das Schloss bekannt vorkommen, denn das Schloss von Versailles wurde von den Bauherren hier zum Vorbild genommen.
Das Schloss Herrenchiemsee kann besichtigt werden und wurde schnell zu einem der Touristenmagnete Bayerns. Es werden Führungen durch die Räumlichkeiten des Schlosses angeboten, wobei das Treppenhaus und der beeindruckende Spiegelsaal besonders hervorzuheben sind. Des Weiteren gibt es noch ein König Ludwig II.-Museum zu besichtigen. Neben dem Schloss selber lohnt sich ein Besuch der großen Parkanlagen. Breite Alleen führen durch den Park an zahlreichen Brunnen vorbei direkt in die freie Natur der Herreninsel im Chiemsee.
Als weitere Besucherattraktion gilt das alte Klostergebäude, welches Sie schnell und einfach von der Anlegestelle der Chiemsee-Schifffahrt erreichen können.


© Karsten11 / Wikimedia Commons

Freizeitpark Ruhpolding

Der Freizeitpark Ruhpolding bietet Freizeitspaß für die ganze Familie. Zahlreiche Fahrgeschäfte, eine Märchen- und Abenteuerwelt und die Bayerische Bockerlbahn locken Groß und Klein in den Park. Wer Adrenalin sucht, sollte unbedingt eine Fahrt mit der Achterbahn „Gipfelstürmer“ und einen Ritt auf dem Drachen „Siegfried“ wagen. Kleinere Kinder können sich im Rutschparadies austoben, die Größeren übrigens auch einen Adrenalinstoß bieten: Auf die 60 Grad steile Höllenrutsche traut sich nicht jeder – dies ist fast wie ein freier Fall! Weiterhin befinden sich überall auf dem Parkgelände Stationen mit verschiedenen Spielen, wo sich Kinder und Erwachsene beim Biathlon, Bogenschießen oder bei der Mäusejagd austoben können.
Im Restaurant „Tischlein deck dich“ gibt es nicht nur leckeres Essen, sondern auch einen großen Indoor-Spielbereich, in dem die Kleinen miteinander spielen können, während sich die Eltern beim Essen entspannen.
Der Park ist im von 9 bis 18 Uhr Sommer geöffnet, im Winter ist er geschlossen. Während der Weihnachtsferien öffnet der Freizeitpark Ruhpolding für das „Wintermärchen“ jedoch seine Pforten. Der verschneite Wald verwandelt sich dann in dunklen Nachmittagsstunden in ein buntes Lichtermeer. Schlechtes Wetter ist übrigens kein Problem: Die meisten großen Attraktionen sind überdacht und können so auch bei Regen und Schnee genutzt werden.


© Florian Scheck / Wikimedia Commons

Schloss Hohenaschau

Das Schloss Hohenaschau wurde in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts erbaut. Anfangs fungierte es als Stützpunkt für das Obere Priental, in den folgenden Jahrhunderten wurde es jedoch weiter ausgebaut und entwickelte sich zum Verwaltungsmittelpunkt zahlreicher Adelsgeschlechter.
Im 16. Jahrhundert wurde das Schloss Hohenaschau erstmals umgebaut und mit Stilelementen aus der Renaissance verschönert. Im 17. Jahrhundert wurde das Gebäude um barocke Elemente wie die barocke Schlosskapelle und das Benefiziatenhaus, das heute das Prientalmuseum beherbergt, erweitert. Zwischen 1905 und 1908 gab es einige weitere Veränderungen, bevor das Schloss in den Besitz des Bundes überging. Heute wird es vom Bundesfinanzministerium als Ferienwohnheim genutzt. Aus diesem Grund kann nicht das ganze Gebäude, sondern nur ein ausgewählter Teil im Rahmen einer Führung besichtigt werden. Dazu gehören die Schlosskapelle, die umfangreiche Wehranlage, die Preysingsäle sowie die Terrassen und der Innenhof. Im hier beherbergten Prientalmuseum können Besucher sich über die Herrschafts- und Baugeschichte informieren.
Ein besonderes Erlebnis ist das Schloss Hohenaschau auch für Kinder. In Kinder- und Familienführungen werden Burgfräulein und Ritter zum Leben erweckt, wodurch die Geschichte des Gebäudes eindrucksvoll und lebendig vermittelt wird.


public domain

Imaginäres Museum

Eindrucksvolle Kunstwerke sind meist nur für eine kleine Gruppe von Menschen sichtbar. Um die Mona Lisa oder Werke von Roy Lichtenstein live zu sehen, muss man in der Regel erst nach Paris oder New York fahren. Künstler Günter Dietz (1919 – 1995) hatte sich vor über 40 Jahren das Ziel gesetzt, den Menschen der Region bedeutende Bilder und Künstler auf eine andere Art näher zu bringen: Er nutzte ein spezielles Verfahren, mit dem es ihm möglich war, Bilder auf eine beeindruckende Art und Weise den Original-Gemälden nachzuempfinden. In der vierzigjährigen Arbeit des Künstlers Günter Dietz sind dabei 500 Bilder aus verschiedenen Epochen entstanden, die von den Originalen kaum zu unterscheiden sind. Dabei wurden Werke von Dürer, Monet, Hundertwasser, Picasso und anderen reproduziert, die nun alle im Imaginären Museum bewundert werden können. Um die Original-Werke dieser Künstler zu sehen, müssten die Besucher eine Weltreise machen. Im Imaginären Museum ist dies alles auf vier Etagen möglich – ein eindrucksvolles Erlebnis!

Öffnungszeiten
Sommer (Mai bis September): Dienstag bis Sonntag, 13-17 Uhr, montags geschlossen
Winter (Oktober bis Dezember und Februar bis April): Dienstag bis Sonntag, 13-16 Uhr, montags geschlossen
Zwischen Weihnachten und Silvester sowie im Januar bleibt das Museum geschlossen!


© Skyguy414 / Wikimedia Commons

Erlebnisbergwerk Berchtesgaden

Berchtesgaden steht für eine lange Bergbautradition und Salzabbau. Im Salzbergwerk Berchtesgaden wird das „weiße Gold“ bereits seit dem Jahr 1517 abgebaut – bis heute! 2007 wurde es zu einem Erlebnisbergwerk umgestaltet, das die Besucher in das Innere des Berges entführt und ihnen die spannende Geschichte und sogar die Zukunft der Salzgewinnung veranschaulicht. Hier erfahren die Besucher spannende Informationen und werden in effektvollen Inszenierungen in den Bann des Bergwerkes gezogen.
Der hier vorhandene Salzheilstollen ist das richtige Ziel für Menschen mit Atemwegserkrankungen: In der sauberen Luft des Bergwerkes mit 85 % Luftfeuchtigkeit können Asthma oder Allergien gelindert werden. Und zum Abschluss der Besichtigungs- und Entspannungstour können im Salzshop eine Vielzahl an Salz-Produkten erworben werden.
Für die kulinarischen Genüsse sorgen das Gasthaus Reichenbach und das Selbstbedienungsrestaurant „Bergschänke“, das nur in der Hauptsaison geöffnet ist.

Öffnungszeiten
Mai bis Oktober: täglich von 9-17 Uhr
November bis April: täglich von 11-15 Uhr
Das Erlebnisbergwerk ist am 1. Januar, Karfreitag, Pfingstmontag, Heiligabend, dem 1. Weihnachtstag und Silvester geschlossen.


© Priwo / Wikimedia Commons

EFA Museum für deutsche Automobilgeschichte

Ein Leben ohne Auto kann sich heute niemand mehr vorstellen. Die über 100jährige Geschichte des Fahrzeugs wird im EFA Museum für Deutsche Automobilgeschichte in Amerang dargestellt.
Mit dem Fortschreiten der Industrialisierung im 19. Jahrhundert und der Erfindung der Dampfmaschine begann die Entwicklung moderner Autos. Aus den anfangs gebauten Dampfautomobilen entwickelten unterschiedliche Ingenieure den Verbrennungsmotor. Carl Benz meldete im Jahr 1886 erstmals einen Motorwagen zum Patent an – die Geburtsstunde des modernen Autos.
Im EFA Museum für Deutsche Automobilgeschichte in Amerang wird auf einer Fläche von über 6000 Quadratmetern die Geschichte des Automobils dargestellt. Besucher können über 200 Modelle aller Marken von 1886 bis heute bewundern, angefangen vom ersten Benz Motorwagen bis zu heutigen Luxus-Flitzern – ein Muss für jeden Auto- und Oldtimer-Fan!

In einem Seitentrakt des Museums kommen auch Freunde der Eisenbahn auf ihre Kosten. Hier wurde eine Modelleisenbahn-Anlage der Spur II aufgebaut, die weltweit einzigartig ist. Über 650 Gleise, ein großer Bahnhofsbereich, eine Hafenanlage und die liebevoll gestaltete Landschaft sorgen für eine eindrucksvolle Ausstellung.

Öffnungszeiten
1. April bis 7. November: Dienstag bis Sonntag, 10-18 Uhr, montags geschlossen
Vom 8. November bis 31. März ist das Museum geschlossen!


© Gregor Wolf / Flickr

DASMAXIMUM KunstGegenwart

New York, Paris, München, Traunreut - für die meisten mag diese Städtefolge überraschend erscheinen, allerdings haben sie wahrscheinlich noch nicht von „DASMAXIMUM KunstGegenwart“ gehört. Diese Pinakothek der Gegenwartskunst wurde im Juli 2011 eröffnet und zieht nicht nur lokale Kunstinteressierte nach Traunreut. Viele Besucher reisen extra aus München, Freiburg oder Berlin an, um die Meisterwerke zeitgenössischer Kunst zu bewundern, die auf einer Fläche von knapp 3.000 Quadratmetern ausgestellt werden.
Die Stiftung wurde von dem international renommierten Galeristen Heiner Friedrich ins Leben gerufen, der sich vor allem in Deutschland und den USA im Namen der Gegenwartskunst engagiert. Er ist unter anderem als Mäzen, Begründer der Dia Art Foundation und der Ayn Foundation sowie als Kooperationspartner internationaler Museen, wie der Pinakothek der Moderne in München, aktiv.
Die Ausstellung vereint moderne Werke der verschiedenen Strömungen Pop Art, Minimalismus und expressive Malerei. Dabei stehen vor allem deutsche und amerikanische Künstler im Fokus. Zwei der Hauptrepräsentanten für die jeweilige Strömung sind Georg Baselitz und Andy Warhol.
In Traunreut wurde ein wahrer Kunstschatz erschaffen – verpassen Sie diesen nicht.


© stefanski / Flickr

Wintersportgebiet Winklmoos Steinplatte

Das Wintersportgebiet Winklmoos Steinplatte befindet sich in den Bayerischen Alpen auf einer Höhe zwischen 750 – 1900 Metern und ist nur 10km von Reit im Winkl entfernt. Hier findet der Wintersportbegeisterte alles was sein Herz begehrt: Egal ob Abfahrtsski, Langlauf oder Winterwandern, in Winklmoos Steinplatte kommen Sie auf Ihre Kosten.
Das Wintersportgebiet verfügt über eine Gondel, acht Sessellifte, drei Schlepplifte und insgesamt 50 Pistenkilometer. Hauptort des Skigebiets ist das beschauliche Winklmoos-Alm.
Möchten Sie es lieber etwas ruhiger angehen lassen, dann ist die erste deutsche "Nordic Walking High Area" die ideale Alternative zur stressigen Abfahrt. Hierbei handelt es sich um eine gut beschilderte 5,6 km lange Nordic Walking Strecke.
Auch für das leibliche Wohl wird natürlich gesorgt. Zahlreiche Skihütten, wie die Rosshütte, das Almstüberl, die Sonnenalm oder der Alpengasthof Winklmoosalm bieten hausgemachte Spezialitäten aus der Region und Glühwein an.
Sowohl von Reit im Winkl als auch von Ruhpolding aus steht den Wintersportgästen ein kostenloser Busshuttle in das Wintersportgebiet zur Verfügung.


© Chiemgau - Bayerns Lächeln / Flickr

Chiemgauer Seenplatte

Die Chiemgauer Seenplatte befindet sich nördlich des Chiemsees und umfasst die einmalige Eiszerfallslandschaft mit den beiden Naturschutzgebieten Eggstätt-Hemhofer Seenplatte und Seeoner Seen. Während der letzten Eiszeit ist die Chiemgauer Seenplatte als Überrest der damaligen Chiemsee- und Inngletscher entstanden. Beim Rückzug der Gletscher am Ende der Eiszeit brachen größere Eisblöcke ab, die inmitten des Gerölls liegen blieben und bei der Erwärmung der Erde zu schmelzen begannen. Dabei entstanden so genannte Toteislöcher, in denen sich das Wasser sammelte und aus denen sich die heutigen Seen bildeten.
Die Eggstätt-Hemhofer-Seenplatte besteht aus 18 einzelnen Seen mit einer Gesamtfläche von 3,5 km². Die die fünf größten Seen sind mit einigen der kleineren durch Bäche verbunden. Der Hartsee ist mit 39,1 Metern der tiefste See der Seenplatte.
Auch die Seeoner Seen, obwohl eine wesentlich kleinere Seenplatte im Norden vom Chiemsee, ist ein wahres Naturparadies. Im ältesten Naturschutzgebiet Bayerns gibt es neben verschiedenen Rad- und Wanderwegen auch kleine versteckte Badestellen und idyllische Plätze. Die Ortschaften in der Seenplatte sind im Vergleich zu den Nachbargemeinden am Chiemsee noch wesentlich weniger touristisch und dabei bodenständiger geblieben.